Akromegalie

Muskuloskelettale Beteiligung bei Akromegalie

Osteoporose

Einführung

Osteoporose wurde noch vor wenigen Jahrzehnten kaum als Krankheit wahrgenommen. Knochenbrüche, v.a. des Schenkelhalses, gehörten zum Älterwerden der Menschen ebenso wie der „Witwenbuckel“ bei alleinstehenden Frauen höheren Alters. Erst mit zunehmendem Wissen über den Knochenstoffwechsel und die Knochenarchitektur, mit der Möglichkeit, die Knochendichte und damit indirekt die Festigkeit der Knochen zu messen und nicht zuletzt auch mit der Entwicklung von Medikamenten wurde die Osteoporose zu einem wichtigen medizinischen Thema.

Obwohl Osteoporose nicht nur eine Krankheit der älteren Menschen ist, nimmt doch die Häufigkeit im Alter stark zu. Rund 50% der Frauen und 20% der Männer über 50 Jahre werden bis zu ihrem Lebensende eine osteoporotisch bedingte Fraktur erleiden. Durch die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung werden in den nächsten Jahren voraussichtlich auch die Prävalenz der Osteoporose und die Inzidenz von osteoporotisch bedingten Frakturen ansteigen. Frakturen führen zu Einschränkungen der Lebensqualität der betroffenen Patienten, die nach Frakturen oftmals behindert bleiben und im Alltag Hilfe benötigen. Osteoporotische Frakturen verursachen aber auch zunehmende direkte und indirekte Kosten für die Gesellschaft.

Osteoporose ist ein ausgesprochen interdisziplinäres Fachgebiet. Vom Pädiater, der sich mit der Gesundheitserziehung der Jugendlichen befasst, über den Orthopäden, der Frakturen behandelt, bis zur Gynäkologin, welche ihre Patientinnen bezüglich hormoneller Situation berät; vom Rheumatologen, der bei rheumatischen Erkrankungen auch an die Osteoporose denken muss, über die Psychiaterin, welche Anorexiepatientinnen in ihrer Sprechstunde sieht, bis zum Hausarzt, der seine Patientinnen durchs Leben begleitet, sind Fachpersonen aller Disziplinen der Medizin gefordert, sich mit dem Krankheitsbild der Osteoporose auseinanderzusetzen.

Dieses Online-Portal soll Ihnen ermöglichen, sich kurz und gezielt über die wichtigsten Aspekte der Osteoporose zu informieren. Durch Klicken auf einen Menupunkt gelangen Sie direkt zum entsprechenden Kapitel. Die Beiträge wurden durch ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Osteologie verfasst.

Diana P. Frey, Zürich

Algoneurodystrophie

Die Algoneurodystrophie wird auch Sudeck-Syndrom, neurodystrophes Syndrom, Algodystrophie oder häufiger reflexdystrophisches Syndrom genannt. Neuerdings hat sich der Begriff des Complex-Regional-Pain-Syndrome verbreitet.

Meist tritt die Algoneurodystrophie nach Trauma (mitunter auch sehr leichtes Trauma wie Anstossen), nach Operationen (meist im Bereiche der Hand oder des Fusses), aber auch bei anderen Grunderkrankungen wie radikulären Syndromen, entzündlichen Veränderungen oder Thrombophlebitiden auf.

M.Paget

Der Morbus Paget wird auch Osteodystrophia deformans oder Osteitis deformans genannt. Es handelt sich um eine monostotische bis polyostotische Knochenerkrankung mit massivem Umbau des Knochens und sekundären Formveränderungen.

DISH (Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose)

Die Hyperostose ist eine ankylosierende Wirbelsäulenerkrankung nicht entzündlicher Ursache. Stoffwechselstörungen sind mit dieser Knochenveränderung assoziiert.

Osteomalazie

Während bei der Osteoporose zu wenig Knochen angelegt ist, ist der Knochen bei der Osteomalazie zu weich. Die Osteomalazie des Kindes, die Rachitis, ist selten.

Knochenerkrankungen

Die wichtigsten Knochenerkrankungen sind die Osteoporose sowie die Osteomalazie. Beide führen zu einer Schwächung des Knochens und sind mit einer erhöhten Brüchigkeit verbunden.

Partner

Cancel